DIE HÄRTESTEN ZWEI MINUTEN IM FEUERWEHRSPORT
Übersicht
Feuerwehr: 
A6 Abschnitt 6 - Kirchbach
Datum:  04.11.2017

Firefighter Combat Challenge 

Am 4. und 5. November 2017 fand erstmals die Austrian Firefighter Combat Challenge in der Freiluftarena B am Messegelände Graz statt. Mehr als 180 Feuerwehrmänner und -frauen aus neun Nationen nahmen an den Einzel- und Teambewerben teil. Der Wettkämpfer hat in der Regel nur einen Durchgang und muss diesen an einem Stück absolvieren. Daher wird dieser Wettkampf gerne als die „härtesten 2 Minuten im Feuerwehrsport“ genannt. Vier der sportlichsten Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbuch folgten der Einladung von Organisator Herbert Krenn und nahmen die Herausforderung an. Christoph Niederl, Rene Schrei, Bernhard Maier und Thomas Paier stellten sich jeweils in der Einzelwertung, diesen zwei härtesten Minuten im Feuerwehrsport. In den vier Wochen harten und intensiven Trainingseinheiten stellten sie aber recht schnell fest, dass es keine leichte Sache werden wird… 

Firefighter Combat Challenge 

Während die internationalen Gäste großteils von Berufsfeuerwehren sind, ist bei den Österreichern doch ein recht hoher Anteil an freiwilligen Feuerwehren dabei. „Grundsätzlich ist es aber ein tolles Gefühl, mit jenen mitzuhalten zu können, die ihre Leidenschaft als Beruf ausüben. Und insgesamt sehen sich die Teilnehmer als große Familie, die Freundschaft und Verbundenheit ist mindestens genauso wichtig wie der Wettbewerb selbst“ sagt Christoph Niederl. 

Der Job als Feuerwehrmann verlangt einem alles ab - auch bei einem Wettkampf wie diesem: Zunächst ging es im Sprint mit einem Schlauch einen 12 m hohen Turm hinauf, in voller Schutzbekleidung (E1) mit Atemschutzgerät, versteht sich. Oben angekommen musste ein 19 kg schweres Schlauchpaket hinaufgezogen werden. Danach geht es wieder runter. Mit einem Vorschlaghammer musste anschließend ein ca. 72,5 kg schweres Gewicht um 1,50 m mit kurzen, gezielten Schlägen verschoben werden - die erste echte Belastungsprobe, wie sich zeigte. Es folgte ein 43 Meter Slalomlauf wo am Ende dieser Strecke ein mit Wasser gefüllter Schlauch 23 m ausgezogen wird, um damit ein Ziel mit einem gezielten Wasserstrahl zu treffen. Wenn das Ziel getroffen wird, kann der Schlauch abgelegt werden und es muss noch ein ca. 80 kg schwerer Dummy über eine Strecke von 30 m bis über die Ziellinie transportiert werden. „Die Puppe am Schluss ist das Heftigste, da musst du echt noch einmal alle Kräfte aufbringen“, erzählt Thomas Paier von der Feuerwehr Breitenbuch. 

Im Schnitt benötigen die Wettkämpfer etwa zwei Minuten für diesen Parcours. Dieser Wettkampf verlangte den Teilnehmern alles ab, aber alle vier Kameraden der Feuerwehr Breitenbuch konnten diesen „ÖFAST XXL“ erfolgreich und auch mit passablen Zeiten bewältigen. Sie bewiesen mit ihrem Durchkommen Kraft, Ausdauer und einen eisernen Willen. 

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbuch besonders von der internationalen Kameradschaftlichkeit begeistert waren.


PRESSEDIENST FEUERWEHR
            FF Breitenbuch
    Bildquelle: HBI Otmar FINK 


Eingefügt von BR d.V. Franz Fink, Film- und Mediendienst
 
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Einsätze 
21.05.2018, 14:52, Frontalzusammenstoß 2 PKW - 6 Verletzte
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10.03.2018, 19:49, Verkehrsunfall B68 Rohr an der Raab
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27.02.2018, 05:46, Verkehrsunfall L201 Unterstorcha
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